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Mal heiter, mal besinnlich - so gestaltete sich das gut 90-minütige
Weihnachtsprogramm von "Ochs und Esel" in der Aula der Grundschule. Zu Gast waren Katharina
Schwägerl und Hansi Anzenberger, beide bestens bekannt von den Luisenburg-Festspielen.
Die beiden Schauspieler unterhielten ihr Publikum bestens. Eingeladen
dazu hatte der Arbeitskreis Heimatpflege und die Stadt gemeinsam. Zu hören waren
Geschichten, Gedichte, Erzählungen und Lieder, überwiegend in der bayerischer Mundart. Die
Palette reichte vom Bärwurz ("Erst oan, dann zwoa, dann drei und vier, dann haut's die oi
an Tür") bis hin zum gesungenen Andachtsjodler. Zu hören waren auch gestandene
Adventslieder, leicht umgedichtet wie "Alleluja, es grüßt der Friede und die Ruah".
Gesang wechselte sich ab mit Erzählungen und ernsthafte Themen mit
witzigen Beiträgen. Die musikalische Begleitung übernahmen beide Akteure selber - mit
Klarinette oder Ziehharmonika. Zu hören etwa war die Quartiersuche von Maria und Josef mit
einer lustigen Kripperl-Beschreibung. Viel Beifall fanden die Geschichten von Loriot, Heinz
Erhardt und Toni Lauerer. Köstlich auch die Geschichte von Heinrich Waggerl: Er hatte das
Christkind zum Daumenlutschen verführt, weil er kein Geschenk hatte. Oder die Fahrt mit dem
- drei Meter großen - Christbaum in der Münchner Trambahn. Kein Wunder, dass es Probleme
mit anderen Fahrgästen gab.
Nicht fehlen durfte "Nikolausi" von Gerhard Polt, glänzend interpretiert
von den beiden Schauspielern. Viel Beifall belohnte die jungen Darsteller für einen
unterhaltsamen vorweihnachtlichen Abend.
Bilder: Hubertus Krämer
Text: Josef Rosner
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Ochs und Esel stellen sich vor

"In Mutter's Stüberle ..."

"Wos tuat denn der Ochs im Kripperl drin?"
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