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Bairischer Apfentabend "Ochs und Esel" im Dezember 2012

Mal heiter, mal besinnlich - so gestaltete sich das gut 90-minütige Weihnachtsprogramm von "Ochs und Esel" in der Aula der Grundschule. Zu Gast waren Katharina Schwägerl und Hansi Anzenberger, beide bestens bekannt von den Luisenburg-Festspielen.

Die beiden Schauspieler unterhielten ihr Publikum bestens. Eingeladen dazu hatte der Arbeitskreis Heimatpflege und die Stadt gemeinsam. Zu hören waren Geschichten, Gedichte, Erzählungen und Lieder, überwiegend in der bayerischer Mundart. Die Palette reichte vom Bärwurz ("Erst oan, dann zwoa, dann drei und vier, dann haut's die oi an Tür") bis hin zum gesungenen Andachtsjodler. Zu hören waren auch gestandene Adventslieder, leicht umgedichtet wie "Alleluja, es grüßt der Friede und die Ruah".

Gesang wechselte sich ab mit Erzählungen und ernsthafte Themen mit witzigen Beiträgen. Die musikalische Begleitung übernahmen beide Akteure selber - mit Klarinette oder Ziehharmonika. Zu hören etwa war die Quartiersuche von Maria und Josef mit einer lustigen Kripperl-Beschreibung. Viel Beifall fanden die Geschichten von Loriot, Heinz Erhardt und Toni Lauerer. Köstlich auch die Geschichte von Heinrich Waggerl: Er hatte das Christkind zum Daumenlutschen verführt, weil er kein Geschenk hatte. Oder die Fahrt mit dem - drei Meter großen - Christbaum in der Münchner Trambahn. Kein Wunder, dass es Probleme mit anderen Fahrgästen gab.

Nicht fehlen durfte "Nikolausi" von Gerhard Polt, glänzend interpretiert von den beiden Schauspielern. Viel Beifall belohnte die jungen Darsteller für einen unterhaltsamen vorweihnachtlichen Abend.

 

Bilder: Hubertus Krämer
Text: Josef Rosner


Ochs und Esel stellen sich vor


"In Mutter's Stüberle ..."


"Wos tuat denn der Ochs im Kripperl drin?"

 

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