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Positiv überrascht waren die Mitglieder des Arbeitskreises Heimatpflege
und des Musikfördervereins am Samstag zur Herbstserenade in doppelter Hinsicht. Zum einen
kamen wesentlich mehr Besucher ins Kellnerhaus als erwartet, zum anderen überraschten die
beiden Musiker mit ihrem Programm.
Arbeitskreisvorsitzender Werner Männer dankte vor allem Walter Siller,
dem Vorsitzenden des Musikfördervereins, für die enorme organisatorische Leistung des
Musiksommers in diesem Jahr. Mehr als 5000 Besucher bei elf Veranstaltungen seien der Lohn
für die Arbeit gewesen.
Hubert Henn, gebürtiger Mitterteicher und derzeit Geiger bei den
Nürnberger Philharmonikern, hatte ein gutes Programm ausgewählt. Er spielte Werke von
Wolfgang Amadeus Mozart und seinen Zeitgenossen. Begleitet wurde er von Luise Treuheit am
Klavier. Der Abend wurde eingeleitet mit dem berühmten "Ave verum" von Mozart sowie der
"Sonate in E" und einem Menuett. Werke von Gluck, Beethoven, Haydn, Paradis und Händel
folgten.
Henn moderierte zwischen den Werken und verstand es ausgezeichnet, sein
Publikum über die Komponisten und Stücke zu informieren. Pianistin Luise Treuheit erwies
sich als einfühlsame Begleiterin. Die Besucher waren beeindruckt von den Leistungen der
beiden Künstler, die nicht um zwei Zugaben herumkamen.
Im Anschluss hatte der Arbeitskreis Heimatpflege zum Weinabend
eingeladen. Wie immer gab es selbst hergestellte Schmankerln und ausgewählte Weine, die bei
musikalischer Unterhaltung des Helmut-Schreier-Trios ausgiebig genossen wurden. Hubert Henn
traf an diesem Abend viele alte Freunde und Bekannte.
Quelle: "Der Neue Tag", 5. Oktober 2006
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